Praxisintegrierte Ausbildung (3BKSPIT)

zuletzt aktualisiert am 27.10.2019

Ziel

Ziel

Die Ausbildung im Rahmen der praxisintegrierten Ausbildung befähigt dazu, Erziehungs-, Bildungs-, und Betreuungsaufgaben in Kindertageseinrichtungen zu übernehmen und in allen sozialpädagogischen Bereichen selbständig und eigenverantwortlich als Erzieher*in tätig zu sein. Die Schule vermittelt die hierzu erforderliche berufliche Handlungskompetenz und stärkt die Personal- und Sozialkompetenz der Schüler*innen.

Darüber hinaus führt sie die Allgemeinbildung weiter und ermöglicht - bei ausreichender Teilnehmerzahl - durch Zusatzunterricht in Mathematik und Ablegen einer Zusatzprüfung in Deutsch, Mathematik und Englisch den Erwerb der Fachhochschulreife.

Abschluss

Abschluss

Staatlich anerkannte Erzieherin bzw. staatlich anerkannter Erzieher.

Wer am Ende der schulischen Ausbildung die Abschlussprüfung bestanden und die Zusatzprüfung Fachhochschulreife erfolgreich absolviert hat, erhält die Berechtigung zum Studium an einer Fachhochschule.

Dauer der Ausbildung

Dauer der Ausbildung

Die Ausbildung erstreckt sich über drei Jahre, wodurch sich der Praxisanteil während der Schulzeit erhöht. Ein Teil der Schulferien ist Arbeitszeit in der Praxis. Das Berufspraktikum ist in die drei Jahre Ausbildung integriert.

Studienfahrten/Klassenfahrten

Studienfahrten/Klassenfahrten

Werden Studien- oder Klassenfahrten geplant, ist die Teilnahme Pflicht. Die Kosten hierfür betragen in der Regel etwa 250 Euro. Die Zielorte werden von der Schule festgelegt.

Ausbildungsvergütung

Ausbildungsvergütung

Die Schüler*innen haben einen festen Arbeitsvertrag mit dem Träger, haben keine Schulferien, sondern tariflich geregelten Urlaub und erhalten von ihrem jeweiligen Träger ein Ausbildungsgehalt.

Aufnahmevoraussetzungen

Aufnahmevoraussetzungen

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Fachschule für Sozialpädagogik (praxisintegriert) sind der Realschulabschluss oder die Fachschulreife oder das Versetzungszeugnis in die Klasse 11 eines 9-jährigen Gymnasiums oder die Klasse 10 eines 8-jährigen Gymnasiums oder der Nachweis eines gleichwertigen Bildungsstandes oder

  1. der erfolgreiche Abschluss des Berufskollegs für Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Vorbildung eines anderen Bundeslandes oder
  2. ein Berufsabschluss als Kinderpfleger*in oder eine gleichwertige im Hinblick auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik (praxisintegriert) einschlägige berufliche Qualifizierung oder
  3. die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft und jeweils ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  4. eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  5. eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule, wenn das Wahlfach Pädagogik und Psychologie besucht wurde, sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  6. eine mindestens zweijährige, bei einer Teilzeittätigkeit entsprechend längere, kontinuierliche Tätigkeit als Tagesmutter mit mehreren Kindern (über Pflegeerlaubnis zugelassen) und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  7. eine mindestens zweijährige Vollzeittätigkeit mit Kindern in einer sozialpädagogischen Einrichtung, wobei auch ein freiwilliges soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst in einer Kindertageseinrichtung angerechnet werden kann oder
  8. eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung oder
  9. die Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für die Dauer von mindestens drei Jahren und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Der Nachweis eines Ausbildungsvertrages zwischen einem von der Schule als geeignet angesehenen Träger einer Tageseinrichtung für Kinder und der Bewerberin bzw. dem Bewerber. Die Praxisstelle sollte sich in einem Umkreis von ca. 25 km von Herrenberg befinden.

Falls kein deutscher Schulabschluss vorliegt, muss außerdem ein geeigneter Nachweis über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache erbracht werden.

 

Bewerbung

Bewerbung

Die Bewerbungen für das kommende Schuljahr müssen bis zum 1. März bei der Schule eingegangen sein. Später eingegangene Bewerbungen können nur im Rahmen noch freier Schulplätze berücksichtigt werden.

Die unter „Aufnahmevoraussetzungen“ genannten Abschlusszeugnisse sind in amtlich beglaubigter Form vorzulegen. Bewerbungsunterlagen können im Falle einer Nichtzulassung nur dann zurückgesandt werden, wenn der Bewerbung das Porto für einen schweren Brief beigelegt wurde.

Die Anmeldeformulare und eine Auflistung der notwendigen Unterlagen finden Sie auf der Schulhomepage (www.hilde-domin-schule.de/anmeldung).

Stundentafel

1

Pflichtbereich (Theorie)[1]

1. Jahr

2. Jahr

3. Jahr

1.1

Fächer

 

 

 

 

Religionslehre/Religionspädagogik

2

1

1

 

Deutsch

1

2

1

 

Englisch[2]

1

2

1

1.2

Handlungsfelder

 

 

 

 

Berufliches Handeln fundieren

2,5

2,5

2,5

 

Erziehung und Betreuung gestalten

2,5

2

3

 

Bildung und Entwicklung fördern I

2

2,5

2

 

Bildung und Entwicklung fördern II

4,5

3

3

 

Unterschiedlichkeit und Vielfalt leben

2

2

2

 

Zusammenarbeit gestalten und Qualität entwickeln

1

1

2

2

Wahlpflichtbereich

2

2

2

 

Musik/Rhythmik

 

 

 

 

Sport- und Bewegungspädagogik,

 

 

 

 

weitere fachliche Inhalte

_____________________________________

 

 

20,5

20

19,5

 

 

 

 

 

3

Pflichtbereich (Praxis) [3]

Sozialpädagogisches Handeln (mind. 2000 Stunden)

650

650

700

4

Wahlbereich

 

 

 

4.1 

Zusatzunterricht zum Erwerb der Fachhochschulreife

 

 

 

 

Mathematik

2

2

2

 

Englisch

1

0

1

4.2

weitere Wahlfächer

 

 

 

[1] Insgesamt dürfen 2 Stunden im Schuljahr in Gruppenteilung unterrichtet werden.

[2] Maßgebendes Fach nur für den Erwerb der Fachhochschulreife. Anstelle von Englisch kann für Schülerinnen und Schüler, die nicht den Erwerb der Fachhochschulreife anstreben, das Fach Französisch im Pflichtbereich angeboten werden. Wird Englisch und Französisch im Pflichtbereich angeboten, darf die Anzahl der Gruppen im Sprachunterricht die Anzahl der Klassen des jeweiligen Schuljahres nicht übersteigen. Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht in einer Fremdsprache im Pflichtbereich besuchen, können zusätzlich im Rahmen der vorhandenen Schulplätze am Unterricht der jeweils anderen Sprache teilnehmen. Diese gilt für sie insoweit als Wahlfach.

[3] In verschiedenen Organisationsformen möglich. Betreuungsschlüssel 1:3, d.h. eine Lehrerwochenstunde je drei Schüler*innen.