Fachschule für Weiterbildung in der Pflege in Teilzeitform mit (2 FPLT)

Schwerpunkt: Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit

zuletzt aktualisiert am 27.10.2019

Ziel

Ziel

Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit

Die Ausbildung befähigt die Kursteilnehmer*innen, in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen eine Pflege- und Funktionseinheit selbstständig zu leiten und dabei die pflegerischen Arbeitsabläufe zu planen, zu organisieren, zu realisieren und zu kontrollieren und die Methoden der Qualitätssicherung anzuwenden.

Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten in Mitarbeiterführung und Anleitung von Auszubildenden und Hilfskräften sollen sie befähigen, im kooperativen Zusammenwirken aller Beteiligten, die Leistungsfähigkeit der Organisationseinheit und damit auch die Lebensqualität der Pflegeempfänger zu erhöhen.

Pflegedienstleitung

Die Ausbildung soll Pflegefachkräfte zur Leitung des Pflegedienstes in kleineren und mittleren Einrichtungen der Altenhilfe sowie zur Leitung von ambulanten Pflegediensten qualifizieren.

 

Abschluss

Abschluss

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung sind die Teilnehmer*innen berechtigt, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte Fachkraft zur Leitung einer Pflege- und Funktionseinheit“ zu führen. Weitere Hinweise zu den damit verbundenen Berechtigungen finden Sie auf unserer Homepage.

Außerdem erhalten alle Teilnehmer*innen ein Zertifikat über die berufspädagogische Qualifikation zur praktischen Anleitung Auszubildender in Pflegeberufen. Der Unterrichtsumfang in Berufs- und Arbeitspädagogik entspricht zusammen mit dem Wahlpflichtbereich hierbei den geforderten 300 Stunden laut dem neuen Pflegeberufereformgesetz.

Diejenigen Teilnehmer*innen, welche die geforderten zusätzlichen Prüfungsteile erfolgreich absolviert und die geforderten Praxisstunden nachgewiesen haben, dürfen die Weiterbildungsbezeichnung „Pflegedienstleitung für Altenhilfe und ambulante Dienste“ führen.

Die Abschlussprüfung besteht aus einer schriftlichen Prüfung, einer mündlichen Prüfung und einer Facharbeit.

Für das Ausbildungsziel Pflegedienstleitung müssen zusätzlich ein Kolloquium sowie eine weitere mündliche Prüfung abgelegt werden.

Dauer der Ausbildung

Dauer der Ausbildung

Während der zweijährigen Ausbildung haben die Kursteilnehmer*innen insgesamt mindestens 400 Stunden ausbildungsbezogene Praxis in einer im Einvernehmen mit der Schule festgelegten Einrichtung abzuleisten.

Wird die Qualifikation zur Pflegedienstleitung angestrebt, müssen je 200 Stunden in ambulanten und stationären Einrichtungen absolviert werden. Außerdem müssen 100 Stunden Leitungserfahrung nachgewiesen werden.

Der Unterricht findet an 2 Schultagen statt. Die Schulferien sind unterrichtsfrei.

Kosten

Kosten

Pro Halbjahr wird ein Schulgeld in Höhe von 55 Euro erhoben. Außerdem entstehen Seminarkosten in Höhe von ca. 200 Euro.

Die Ausbildung ist gemäß AZAV zertifiziert. Die aktuelle Zulassungsnummer erhalten Sie im Sekretariat. Geförderte Teilnehmer*innen können ihren Bildungsgutschein für die Teilnahme einsetzen.

Aufnahmevoraussetzungen

Aufnahmevoraussetzungen

  1. Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Altenpfleger*in, Gesundheits- und Krankenpfleger*in, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*in, Heilerziehungspfleger*in oder Pflegefachfrau/Pflegefachmann sowie eine einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens zwei Jahren.
  2. Bei Bewerber*innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, für den Besuch der Fachschule ausreichende deutsche Sprachkenntnisse.
Bewerbung

Bewerbung

Der Bildungsgang findet in jährlichem Rhythmus statt. Beginn ist immer im September.

Die Bewerbungen für das kommende Schuljahr müssen bis zum 1. März bei der Schule eingegangen sein. Später eingegangene Bewerbungen können nur im Rahmen noch freier Schulplätze berücksichtigt werden. 

Folgende Unterlagen sind vorzulegen:

  • Ein ausgefülltes und unterschriebenes Anmeldeformular (www.hilde-domin-schule.de/anmeldung)
  • Ein Lebenslauf mit Lichtbild in tabellarischer Form über den bisherigen Bildungsweg und die ausgeübte Berufstätigkeit.
  • Amtlich beglaubigte Kopien der unter „Aufnahmevoraussetzungen“ verlangten Nachweis

Bewerbungsunterlagen können im Falle einer Nichtzulassung nur dann zurückgesandt werden, wenn der Bewerbung das Porto für einen schweren Brief beigelegt wurde.

StundentafelWochenstunden
  
1 Pflichtbereich
Religionslehre/Religionspädagogik1
Deutsch1
Aufgaben und Konzepte in der Altenpflege10
Unterstützung bei der Lebensgestaltung2
Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen   2
Altenpflege als Beruf1
  
2 Wahlpflichtbereich2
Durchschnittliche Wochenstunden18
  
3 Wahlfächer1
  
Praktische Ausbildung 
  
Summe850