Praktikumsstart von sechs angehenden Erzieherinnen der Hilde-Domin-Schule in Finnland

Heute ist es soweit! Luisa Gomer, Lisa Jäger, Felicitas Krop, Özge Özbek, Lea Samsel und Elena Solera Alvarez reisen im Rahmen ihrer Erzieherinnenausbildung an der Hilde-Domin-Schule für sieben Wochen nach Finnland.

In Zusammenarbeit mit unserer finnischen Partnerschule „Seurakuntaopisto“ in Järvenpää (Südfinnland, ca. 30 km von Helsinki entfernt) absolvieren die Schülerinnen des 3. Ausbildungsjahrs einen Praktikums- und Studienaufenthalt im hohen Norden. Der Austausch von Auszubildenden mit unserer Partnerschule findet bereits seit über 15 Jahren statt.

Die Gruppe wohnt in einem kleinen Haus auf dem Campus von „Seurakuntaopisto" und wird von Lehrkräften unserer Partnerschule betreut, insbesondere von Katja Karinen, die seit mehreren Jahren als Mentorin unserer Auszubildenden im Auslandspraktikum tätig ist.

Lisa Jäger und Felicitas Krop sind im Jugendhaus „Temal“ eingesetzt und bekommen dort einen Einblick in der Jugendarbeit in Järvenpää. Im campuseigenen Kinderhaus „Valona“ arbeiten Luisa Gomer und Elena Solera Alvarez. Özge Özbek und Lea Samsel absolvieren ihr Praktikum im Kinderhaus „Polle“ in der Nähe des Campus. Mit „Polle“ findet in diesem Jahr zum ersten Mal eine Kooperation statt, was den Einsatz dort besonders spannend macht.

Im Vorfeld ihres Auslandaufenthaltes bereiteten sich die sechs „Finnland-Praktikantinnen“ unter Leitung der betreuenden Lehrkraft Carola Schramm intensiv vor: In mehreren Vorbereitungstreffen setzten sie sich mit ihrem Gastland auseinander und informierten sich über das finnische Bildungssystem, Finnlands Geschichte und Kultur sowie die Lebensweise der Finnen. Zudem befassten sie sich mit dem Thema interkulturelle Kompetenz, indem die Gruppe für ihre eigene kulturelle Prägung mit ihren Denkmustern und Werthaltungen nochmals sensibilisiert wurde. Die Auseinandersetzung mit kulturell bedingten Unterschieden im (Arbeits-) Alltag zwischen Deutschland und Finnland war ein weiteres Thema des Workshops.

Außerdem besuchten die Auszubildenden bei Herrn Breiter, dem Vorsitzenden der Deutsch-Finnischen Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., einen „Crashkurs“ in der finnischen Sprache. Ihm gelang es nicht nur ganz hervorragend, Grundkenntnisse der (schwierigen!) finnischen Sprache zu vermitteln, sondern auch immer wieder interessante Informationen über das Land und seine Bewohner einfließen zu lassen.

Für ihr Auslandspraktikum erhalten die sechs Schülerinnen ein Stipendium aus dem Berufsbildungsprogramm „Erasmus+“ der Europäischen Union.

In den nächsten Wochen berichten die Schülerinnen auf der Homepage der Hilde-Domin-Schule über ihre Erfahrungen in Finnland und in ihren Praxisstellen.

Erster Bericht von Lisa Jäger und Felicitas Krop

Zweiter Bericht von Luisa Gomer und Lea Samsel (erscheint Mitte Februar)

Dritter Bericht von Özge Özbek und Elena Alvarez Solera (erscheint Anfang März)