Vorqualifizierung Arbeit/Beruf in Regelform - VABR

zuletzt aktualisiert am 12.01.2019

Aufnahmebedingungen:

In das VAB werden Jugendliche zur Erfüllung der Berufsschulpflicht aufgenommen, welche die allgemeine Schulpflicht erfüllt und noch keinen Hauptschulabschluss erworben haben. Die Aufnahmevoraussetzungen im Einzelnen sind: 

  • Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht
  • Abgangszeugnis der Realschule oder
  • Abschluss- oder Abgangszeugnis der Förderschule oder
  • Abgangszeugnis der Gemeinschaftsschule, bzw. Werkrealschule oder
  • Zeugnis aus dem Heimatland bei ausländischen Jugendlichen

Dauer:

Die Ausbildung dauert ein Schuljahr.

Ausbildungsziele:

Das Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf vermittelt eine grundlegende und praxisbezogene Vorbereitung auf Arbeit und Beruf. In berufs- und lebensweltbezogenen Arbeitsfeldern werden berufliches Vorwissen und praktische Grundkenntnisse in verschiedenen beruflichen Bereichen vermittelt.

In zahlreichen praktischen Übungen bietet sich Gelegenheit, vorhandene Begabungen zu entdecken und zu entfalten, was bei der Berufsentscheidung und Berufsfindung sehr hilfreich sein kann.

Das Vorqualifizierungsjahr schließt als verbindlichen Bestandteil ein Betriebspraktikum ein, das von der Schule vorbereitet, durchgeführt und begleitet wird.

Das Vorqualifizierungsjahr wird an der Hilde-Domin-Schule mit einem wöchentlichen Praxistag angeboten. In der Regel sind zusätzlich zwei Wochenpraktika zu absolvieren. Die Schüler*innen erhalten eine gezielte Unterstützung von betreuenden Lehrerinnen und Lehrern und Einblick in ein Berufsfeld. Sie sollen sich durch einen „praktischen Tag“ pro Woche bei den Betrieben empfehlen.

Die erfolgreiche Teilnahme wird im Abschlusszeugnis bescheinigt und stellt eine zusätzliche Qualifikation dar.

Die Ausbildung dauert ein Schuljahr und endet mit einer Abschlussprüfung. Damit ist die Berufsschulpflicht in der Regel erfüllt.

Unterrichtsfächer:

Ca. 30-33 Unterrichtsstunden pro Woche

Pflichtbereich:

Religionslehre, Sport, Berufspraktische und Berufsfachliche Kompetenz, Lebensweltbezogene Kompetenz (mit Gemeinschafts- und Wirtschaftskunde), Sprach- und Rechenkompetenz, Projektkompetenz mit Sozialkompetenz, Computeranwendungen

Individuelle Förderung mit Kompetenzanalyse.

Betriebspraktikum mit Praktikumsbezogener Kompetenz.

Wahlpflichtbereich:

Zusatzprogramm in Deutsch, Mathematik/Fachrechnen, Englisch

Während des Schuljahres werden Block-, bzw. Tagespraktika durchgeführt. Die Schüler*innen suchen dafür selbstständig und eigenverantwortlich einen geeigneten Praktikumsplatz. Das Praktikum wird von der Schule vorbereitet und eng begleitet.

Abschluss:

Das VAB endet mit einer Abschlussprüfung in einem Arbeitsfeld. Ein dem Hauptschulabschluss gleichwertiger Bildungsstand wird zuerkannt, wenn der Bildungsgang erfolgreich abgeschlossen und in den Fächern Deutsch, Mathematik/Fachrechnen und ggf. Englisch eine Zusatzprüfung bestanden wurde.

Berechtigung nach Abschluss:

  • Mit Bestehen einer Zusatzprüfung wird ein dem „Hauptschulabschluss" gleichwertiger Bildungsstand erworben.
  • Erfüllen der Berufsschulpflicht
  • Bei Eignung Übergang in die zweijährige Berufsfachschule möglich          

Aufnahmeverfahren:

Unterrichtsbeginn ist jeweils nach den Sommerferien. Bis zum 15. Mai des laufenden Schuljahres hat der Schüler sich schriftlich bei der Schulleitung anzumelden.

Dem Aufnahmeantrag sind beizufügen:

  • 1 vollständig ausgefüllter Aufnahmebogen, vom Erziehungsberechtigten unterschrieben
  • 1 Lebenslauf
  • 1 beglaubigte Fotokopie/Abschrift des Halbjahreszeugnisses
  • 1 Fotokopie der Geburtsurkunde
  • 3 Passbilder

Am Ende des Schuljahres, das der Aufnahme in das VAB vorausgeht, ist unaufgefordert eine beglaubigte Fotokopie des Abschluss-/Abgangszeugnisses der zuletzt besuchten Schule nachzureichen.

Ausbildungskosten:

Es besteht Schulgeld- und Lernmittelfreiheit.

Zur Anmeldung